Fotos 2018/1

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Bau einer WasserleitungBlättern

Bevor es losgehen konnte, wurden die Quelle und die Strecke genau vermessen und mit Wegmarkierungen gekennzeichnet. Sie verläuft von der Quelle mangels Stock nur über Stein dafür aber noch den einen oder anderen kleinen Hügel rauf und wieder runter über zwei Kilometer bis zu den beiden Häusern. Gegraben wurde von den Familien in Eigenregie. Steine, die nicht entfernt werden konnten, wurden mit Erde abgedeckt, damit der Schlauch keinen Schaden nimmt. So ein dicker Schlauch ist einerseits günstiger andererseits flexibler und daher für dieses Gelände und die Strecke besser geeignet als steife Rohre. Die Quelle wurde mit Zement eingefasst, so dass nur sauberes Wasser bei den Häusern ankommt und sie bei Bedarf einfach gereinigt werden kann. Wichtig vor der direkten Arbeit an der Quelle, war eine Opfergabe in Form von Coca und Bier. Damit entschuldigt man sich bei Mutter Erde für die Veränderungen und damit verbundene Störung und bitten weiterhin um Wasser. Maribel freut sich über den Wasserhahn vor dem Haus, denn jetzt wird sie nicht mehr zum Wasserholen an den See geschickt.

Decken eines GewächshausesBlättern

Erst wird alles noch einmal genau nachgemessen, damit das Gebälk korrekt gesetzt wird. Anschließend repariert Juan die Handsäge mit der Zange und es kann losgehen. Wenn das Gebälk steht, werden die Bögen eingesetzt und die Leisten mit Draht verankert. Die Folie wird darüber gezogen und mit "Champa", eine Art Torf, fixiert. Evaristo in der Tür seines Gewächshauses. Jetzt kann er am "Innenausbau" alleine weiterarbeiten. Während die Erwachsenen arbeiteten, nutzten die Kinder die Zeit zum Spielen.

Haarewaschen nach dem SportBlättern

Wenn es am Donnerstagvormittag nicht regnet, kann der Sportunterricht der Klassen 4 bis 6 gemäß Stundenplan stattfinden. Anschließend steht Haarewaschen auf dem Programm, denn es gibt keine Duschen. Die Jungen sind natürlich immer viel schneller fertig und können die Zeit zum Spielen nutzen.

Vitamininfusion unter speziellen UmständenBlättern

Die MINSA, das peruanische Gesundheitsministerium zwingt Frauen, zur Geburt in ein Krankenhaus zu gehen. Wenn diese sich verstecken, dann drohen Strafen. Teodora ist wieder ein Beispiel für eine misslungene "vertrauensbildende Maßnahme". Sie litt nach der Geburt an einer Entzündung und es ging ihr sehr schlecht. In diesem Zustand wurde sie entlassen und nach Hause nach Chupani geschickt. Natürlich kümmerte sich Alipio um sie. Um der Genesung noch einen letzten Schub zu verpassen, erhielt sie eine spezielle Vitamininfusion.

Bau von Juans DuscheBlättern

Im ersten Schritt wurde die Dusche gemauert und gedeckt. Es handelt sich um eine "Sonnendusche", denn sie basiert zwar auf Sonnenenergie, nicht aber auf einer Solarzelle. Schwarze Wasserrohre sind in Form von Schleifen hinter Glas verlegt. Durch sie fließt das Wasser langsam durch und heizt sich auf, bis es im Vorratsbehälter angelangt. Alipio und Juan hatten aufgrund des hohen Wasserdrucks Rohre mit einem relativ großen Durchmesser gewählt. Das hatte aber den Nachteil, dass viele Stunden Sonnenschein notwendig sind, um das Wasser entsprechend aufzuwärmen. Folglich ersetzten wir die Rohre durch welche mit geringerem Durchmesser. Nach der Fertigstellung des Innenraumes mit Fliesen und Ablagen, konnte sie eingeweiht werden.

Zusätzlicher Spanisch UnterrichtBlättern

Die Lehrer führen zusätzlichen Spanisch-Unterricht durch. Laut Lehrplan ist das erst ab der vierten Klasse vorgesehen. Hier lernen die Kinder in der Vorschule einzelne Begriffe, um z.B. das Zählen zu üben. In den Klassen eins bis drei werden einfache Dialoge geübt. In den Klassen vier bis sechs gibt es zusätzlichen Sprachunterricht am Nachmittag, der hier mit Malen und Zeichnen verbunden wird. Dabei werden die Bilder in Form von längeren Dialogen besprochen. Rechenaufgaben, Regeln für das Zusammenleben, etc. werden ebenfalls auf Spanisch gestellt. Ziel ist, dass die Kinder in der Secundaria dem Unterricht, der ausschließlich in Spanisch stattfindet, problemlos folgen können und somit nicht mehr ein bis zwei Jahre aufgrund der Sprachprobleme verlieren.

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Monday, 25. October 2021